Michael Ammer’s Modelnacht - wow, das klingt gut. Das müssen wir uns angucken. So viel die Entscheidung, erstmalig den PhoenixParc (früher Q-Palace) in Bad Nenndorf zu besuchen. Als wir um ca. 22:15 ankamen, hatten sich draußen schon die ersten Besucher angesammelt. Eigentlich um 22 Uhr, dann aber doch erst um 22:20 Uhr öffneten sich die Tore des Phoenix Parc und wir durfen eintreten. 6 Euro Eintritt bis 23 Uhr, das klang vollkommen okay.
Nachdem wir uns umgesehen hatten, ging es direkt an die Bar - immerhin hieß es im Internet, dass es bis 23 Uhr Wodka Red Bull für 1,50 € gäbe. Der Thekenkraft war das nicht bekannt, nach ein bisschen nachfragen ging es allerdings okay. Das es scheinbar nicht geplant war, merkte man auch daran, dass es keinen Billig-Vodka mit Abflußreiniger-Energy gab, sondern SKYY Vodka mit Original-Red Bull. Wow, ein super Preis!

Langsam füllte sich die Location, leider nur um die Tanzfläche herum. Die Tanzfläche ansich blieb erstmal leer. Erst viele viele Minuten später trauten sich die Ersten auf die Tanzfläche. Die Musik… ja… angekündigt waren die Top-DJs Housedestroyer aus Hamburg. Das einzige, was scheinbar destroyt wurde, waren aktuelle Scheiben - nicht ein Song der aktuellen ODC (Official Dance Charts) wurde gespielt. Dafür jeder uralt-Track aus 2006 ca. 3 Mal. So kam richtig Stimmung auf! Die Tanzfläche blieb übrigens die ganze Nacht lang halb leer.
Tadaaaa! Irgendwann war es soweit und auf der Bühne (die als VIP-Area galt) tauchte er auf - der Party-King des Jahrhunderts persönlich - Michael Ammer. Mit ihm - ganz exklusiv - eine ganze Horde von Fotografen und Kamera-Leuten. Auch Pro7 (taff) war vor Ort. Was aber eigentlich der Sinn des Ganzen war, blieb schleierhaft. Herr Ammer saß die ganze Nacht auf seinem Platz auf der Bühne und bewegte sich kein Stück. Nur die Models im Vordergrund tanzten und tanzten. Alles Gute zum Geburtstag an Herr Ammer, schließlich war es seine Geburtstags-Party. Kennt eigentlich jemand diesen Song von Culcha Cundela? Du bist Ammer!

Damit aber nicht genug. Der nächste C-Promi namens Daniel Lopes hatte sich schon bereit gemacht und nahm das Mikrofon in die Hand. Er sang die Vocals der veralteten House-Tracks live mit. Aber wer ist eigentlich dieser Daniel Lopes? Riiiichtig, wer sich noch daran erinnert: Er nahm vor Jahren an der ersten Staffel von DSDS teil. Selbst wenn seine Stimme toll sein mag, durch die grausige Akkustik im PhoenixParc entstand ein einziges Dröhnen. Hmm ich dachte eigentlich immer ich kann viel Lärm ab, selbst in deutlich lauteren Discos hatte ich nie Probleme. Aber naja, an dem Tag wars dann einfach zu viel.
Tja, um die Liste der C-Promis zu komplettieren hätte nur noch Olivia Jones gefehlt. Aber die war ja zum königlichen-Hühner-Club im Acanto.
Fazit: Eine geile Party. Ein Highlight jagte das Nächste. Ich werde mich sicher noch ein paar Tage an den Abend erinnern - zumindest solange, wie ich noch das Piepen im Ohr habe.