Archiv für den Monat April 2008

Bilder nun auch als Slideshow

Dienstag, 29. April 2008

Endlich können wir mal wieder eine neue Funktion präsenieren. Alle Foto-Galerien können nun auch als Slideshow angezeigt werden. Das heißt die Bilder wechseln automatisch alle paar Sekunden durch. Für euch heißt das: Zurücklehnen und angucken.

Party im Agostea Hannover

Samstag, 12. April 2008

Ja, es war mal wieder so weit. Nachdem ich (auf Grund der miesen Türpolitik) eigentlich nicht mehr ins Agostea Hannover gehen wollte, habe ich mich am letzten Freitag doch dazu überreden lassen. Alles in allem ein Erlebnis, was dazu führt, das Agostea die nächste Zeit gerne wieder zu meiden, denn nicht nur die Türpolitik lässt zu wünschen übrig.

Gegen 0:30 herrschte auf der Tanzfläche Main-Area bereits eine Bomben-Stimmung. Ganze 15 Leute machten die Nacht zum Tag, der Rest stand an den Theken oder diversen Stehtischen. Die Raucher-Area dagegen war voller, allerdings nicht die Tanzfläche der Raucher-Area.

Naja, die Party lief. Ein paar Gäste kamen, ein paar gingen. Viel voller wurde es leider nicht, maximal der Alkoholpegel stieg. Die Musik (ein ca. 30-Minuten-Wechsel zwischen Black und House) war vollkommen okay, auch wenn eigentlich keine wirkliche Stimmung aufkam. Es fehlten einfach die musikalischen Highlights.

3:15 Uhr - nanu, habe ich mich verhört? Der DJ sagte doch in der Tat “[...] kurz vor Feierabend [...]” (Zitat). Erschreckend aber wahr. Obwohl nun ca. 30 Leute auf der Tanzfläche waren (Höchststand an diesem Tag), wurden bereits die Getränke-Karten eingesammelt und hinter der Theke gereinigt. Es schien sich eine Art Feierabend-Feeling beim Personal breitzumachen. Und auch der DJ schafft es mit einem appruptem Wechsel vom Black-Music auf Jumpstyle einige Gäste zu schocken. “Meine Jumper” (Zitat vom DJ) waren allerdings nicht wirklich anwesend.

Die Internetseite der Discothek berichtet übrigens etwas Großartiges und wirklich einmaliges! Das Agostea kann sich B-Promis leisten, jaaaa. Während im PhoenixParc C-Promis wie Steuerhinterzieher Michael Ammer durch die Areas stolzieren, legt im Mai eine ganz besonders Prominente im Agostea auf: Nadja Abd el Farrag (Naddel). Nein, das ist kein Witz. Sie versucht es nun scheinbar als DJane. Nachdem sie bereits Altenpflegerin war, ein Kochbuch geschrieben hat, ein Bauchtanz-Video veröffentlicht hat, eine Biografie geschrieben hat, im Dschungel-Camp war und sich zuletzt als Schlager-Sängerin versucht hat, steht Sie nun am DJ-Pult. Viel Spaß dabei! Das kann ja nur im Chaos enden.

Zusammenfassend wirkt es so, als hätte das Agostea Hannover noch immer keine wirkliche Zielgruppe gefunden. Junge Leute, alte Leute, alles sehr zusammengewürfelt. Durch die merkwürdige Musik-Auswahl und die leider grottenschlechte Lichttechnik (schlecht gesteuert! Die Geräte an sich sind durchaus okay) wird das wohl längerfristig nicht unbedingt zum Erfolg führen.

Apropros Musik-Auswahl. Es ist wirklich lächerlich, wenn der DJ versucht, mit Songs wie “Jeckyll & Hyde - Freefall” einen auf Funpark Hannover zu machen. Es gibt Songs, die einfach nicht zur Location (und zur Lichtanlage passen). Ein eigenes Konzept täte dem Agostea sicher ganz gut.

Und ob Getränke-Aktionen mit guten Preisen mehr gutes Publikum oder eher pöbelndes Volk bringen, ist wohl auch fraglich.

Naja, in einigen Monaten werde ich nochmal ins Agostea Hannover gehen und berichten, ob sich etwas geändert hat. Achja… ganz vergessen. Der LJ wurde scheinbar entlassen. Es gab an diesem Abend schlicht und einfach keinen.

CSD Termine 2008

Dienstag, 08. April 2008

Ja, natürlich gibt es auch 2008 wieder den Tag der Schwulen und Lesben in vielen Städten Deutschlands. Wir haben euch ein paar CSD Termine 2008 zusammengestellt:

  • 7. Juni 2008: CSD Kiel
  • 7. Juni 2008: CSD Minden
  • 14. Juni 2008: CSD Regensburg
  • 21. Juni 2008: CSD Nordwest
  • 21./22. Juni 2008: Schwullesbisches Stadtfest Berlin
  • 28. Juni 2008: CSD Berlin
  • 28. Juni 2008: CSD Trier
  • 28./29. Juni 2008: CSD Düsseldorf
  • 4.-6. Juli 2008: CSD Köln (ColognePride)
  • 4.-13. Juli 2008: Gaypeople-Zelt Hannover (Schützenfest)
  • 5.-12. Juli 2008: CSD Leipzig
  • 12./13. Juli 2008: CSD München
  • 18.-20. Juli 2008: CSD Frankfurt
  • 18.-28. Juli 2008: CSD Stuttgart
  • 19. Juli 2008: CSD Erfurt
  • 19. Juli 2008: CSD Rostock
  • 25./26. Juli 2008: CSD Braunschweig (Sommerloch)
  • 26. Juli 2008: CSD Augsburg
  • 26. Juli 2008: CSD Duisburg
  • 26./27. Juli 2008: CSD Saarbrücken
  • 1.-3. August 2008: CSD Hamburg
  • 1.-3. August 2008: CSD Mannheim
  • 2. August 2008: CSD Essen
  • 2.-3. August 2008: CSD Nürnberg
  • 16. August 2008: CSD Bielefeld
  • 16. August 2008: CSDKassel
  • 16. August 2008: CSD Lübeck
  • 23. August 2008: CSD Siegen
  • 29.-31. August 2008: CSD Würzburg

Die wichtigsten CSD-Termine haben wir euch übrigens fett markiert, damit ihr nicht alle Termine in euren Kalender schreiben müsst.

Hmm, und noch immer hat Hannover leider noch keinen eigenen CSD :-( Ein toller Ersatz dafür ist allerdings nach wir vor das größte Schützenfest der Welt - nur in Hannover gibt es auch ein Extra-Zelt für Schwule und Lesben. Das gaypeople-Zelt ist jedes Jahr ein Riesen-Erfolg.

Eine erwähnenswerte Neuerung gibt es übrigens beim CSD in Köln. Hier steigt am CSD-Samstag Deutschlands größte schwul-lesbische Party. Sie trägt den schönen Namen “colour“. Mehr als 10.000 Gäste werden dann erstmalig in der Kölnarena abfeiern. Wir sind gespannt! Köln macht sich, jaaaa. Schon mit dem Glamourdome beherbergt Köln eine der größten GayPartys in ganz Deutschland.

So, nun kann der Sommer aber kommen!

C-Promi-Alarm im PhoenixParc

Sonntag, 06. April 2008

Michael Ammer’s Modelnacht - wow, das klingt gut. Das müssen wir uns angucken. So viel die Entscheidung, erstmalig den PhoenixParc (früher Q-Palace) in Bad Nenndorf zu besuchen. Als wir um ca. 22:15 ankamen, hatten sich draußen schon die ersten Besucher angesammelt. Eigentlich um 22 Uhr, dann aber doch erst um 22:20 Uhr öffneten sich die Tore des Phoenix Parc und wir durfen eintreten. 6 Euro Eintritt bis 23 Uhr, das klang vollkommen okay.

Nachdem wir uns umgesehen hatten, ging es direkt an die Bar - immerhin hieß es im Internet, dass es bis 23 Uhr Wodka Red Bull für 1,50 € gäbe. Der Thekenkraft war das nicht bekannt, nach ein bisschen nachfragen ging es allerdings okay. Das es scheinbar nicht geplant war, merkte man auch daran, dass es keinen Billig-Vodka mit Abflußreiniger-Energy gab, sondern SKYY Vodka mit Original-Red Bull. Wow, ein super Preis!

Michael Ammer

Langsam füllte sich die Location, leider nur um die Tanzfläche herum. Die Tanzfläche ansich blieb erstmal leer. Erst viele viele Minuten später trauten sich die Ersten auf die Tanzfläche. Die Musik… ja… angekündigt waren die Top-DJs Housedestroyer aus Hamburg. Das einzige, was scheinbar destroyt wurde, waren aktuelle Scheiben - nicht ein Song der aktuellen ODC (Official Dance Charts) wurde gespielt. Dafür jeder uralt-Track aus 2006 ca. 3 Mal. So kam richtig Stimmung auf! Die Tanzfläche blieb übrigens die ganze Nacht lang halb leer.

Tadaaaa! Irgendwann war es soweit und auf der Bühne (die als VIP-Area galt) tauchte er auf - der Party-King des Jahrhunderts persönlich - Michael Ammer. Mit ihm - ganz exklusiv - eine ganze Horde von Fotografen und Kamera-Leuten. Auch Pro7 (taff) war vor Ort. Was aber eigentlich der Sinn des Ganzen war, blieb schleierhaft. Herr Ammer saß die ganze Nacht auf seinem Platz auf der Bühne und bewegte sich kein Stück. Nur die Models im Vordergrund tanzten und tanzten. Alles Gute zum Geburtstag an Herr Ammer, schließlich war es seine Geburtstags-Party. Kennt eigentlich jemand diesen Song von Culcha Cundela? Du bist Ammer!

Daniel Lopes

Damit aber nicht genug. Der nächste C-Promi namens Daniel Lopes hatte sich schon bereit gemacht und nahm das Mikrofon in die Hand. Er sang die Vocals der veralteten House-Tracks live mit. Aber wer ist eigentlich dieser Daniel Lopes? Riiiichtig, wer sich noch daran erinnert: Er nahm vor Jahren an der ersten Staffel von DSDS teil. Selbst wenn seine Stimme toll sein mag, durch die grausige Akkustik im PhoenixParc entstand ein einziges Dröhnen. Hmm ich dachte eigentlich immer ich kann viel Lärm ab, selbst in deutlich lauteren Discos hatte ich nie Probleme. Aber naja, an dem Tag wars dann einfach zu viel.

Tja, um die Liste der C-Promis zu komplettieren hätte nur noch Olivia Jones gefehlt. Aber die war ja zum königlichen-Hühner-Club im Acanto.

Fazit: Eine geile Party. Ein Highlight jagte das Nächste. Ich werde mich sicher noch ein paar Tage an den Abend erinnern - zumindest solange, wie ich noch das Piepen im Ohr habe.